Heidelberg tut gut

Geplant war diese erneute Reise von Julian und mir nach Heidelberg nicht. Vielmehr sollten seine Qualifikationen in Wuppertal vor den Osterferien ergänzt werden, aber da war Julian krank. Geplant oder nicht, es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Und die zeitliche Nähe zum Trainingslager war wahrscheinlich auch ein Grund für seine guten Ergebnisse.

Bereits im Vorlauf verbesserte Julian seine Saisonbestzeit über 100m Brust um 1 Sekunde und dann im B-Finale, welches er gewann, erneut um 2/10-Sekunden. Damit ist er nur 16/100-Sekunden von seiner Bestzeit entfernt und schob sich in der Rangliste für Berlin ein Stück nach oben. Die 200m Lagen am gleichen Tag waren auch Saisonbestzeit, aber unsere Erwartungen wurden nicht ganz getroffen.

Der Sonntag begann wie der Samstag. Seine Saisonbestzeit um fast 4 Sekunden über 200m Brust führten ihn ins Finale, diesmal sogar ins A-Finale. Den Vormittag beendete Julian mit einer echten Überraschung. 32,01 war für ihn ein riesiger Sprung von 8/10-Sekunden und brachte ihm auch hier eine Finalteilnahme auf der Sprintstecke. Beide Vorlaufzeiten bedeuten zudem die sichere Quali für Berlin auf diesen Strecken.

In den beiden Finals am Sonntagnachmittag verbesserte sich Julian nicht mehr. Auf jeden Fall war die Entscheidung für diese Reise gut und richtig.

Verfasser:
Manfred Rothärmel